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DigiEcoQuarry – Digitalisation in the Aggregate Sector

Steinbrüche verpassen die großen Chancen der Digitalisierung. Tatsächlich nutzen sie weniger als 1 % der erzeugten Daten. Die größte Herausforderung besteht darin, alle Prozesse im Steinbruch zu vernetzen und deren Management in Echtzeit zu integrieren, um den Betriebsablauf zu verbessern und zu optimieren. Das Ziel von DIGIECOQUARRY ist es, das volle Potenzial „digitaler Steinbrüche” durch einen bedeutenden Durchbruch bei der Digitalisierung und Automatisierung von Prozessen für den Zuschlagstoffsektor auszuschöpfen.

Die Baustoffindustrie wird von verbesserten Arbeitssicherheitsbedingungen, erhöhter Selektivität und Effizienz sowie einer geringeren Umweltbelastung und einer höheren gesellschaftlichen Akzeptanz profitieren.

Laufzeit: 2021 – 2025

DigiEcoQuarry Logo

Projektpartner:

  • ANEFA, Spain (Koordinator)
  • Montanuniversität Leoben, Austria
  • … und 22 weitere (Universitäten, OEMs, Bauindustrie)

Mehr Informationen: https://digiecoquarry.eu/

MOSA: ERLEBEN, ENTDECKEN, ERFORSCHEN

Am 03. Juni 2025 wurde das neue Bildungsprojekt MOSA – kurz für Montanuni Outdoor Science Activities – eröffnet. Zahlreiche interessierte Besucherinnen, darunter sowohl Schülerinnen aus dem Bezirk Leoben, als auch Studierende und Mitarbeiter*innen der Montanuniversität setzten gemeinsam entlang des neu angelegten Lehrpfads 1.600 Staudenpflanzen in einen mit Kohlenstoff angereicherten Boden.

MOSA steht für praxisnahes Lernen mit allen Sinnen in der freien Natur. Das Projekt bringt Forschung von der Universität direkt ins Gelände und zeigt auf spannende Art und Weise, wie die effektive Nutzung von Ressourcen gelingen kann. 

Durch Stationen entlang des neuen Lehrpfades, können Schüler*innen, Lehrende und die interessierte Öffentlichkeit interaktiv erleben, wie neue Technologien, Kreislaufwirtschaft, Biodiversität, Kohlenstoffanwendungen und regenerative Ressourcen ineinandergreifen. Auf der neu geschaffenen Fläche ermöglicht die Montanuni das aktive Begreifen unterschiedlicher Zukunftsszenarien und leistet damit auch einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung zukunftsfähiger Technologien. 

Anja Vujakovic

Anja Vujakovic, MSc, kam im September 2021 als Projektmanagerin für Bildung zum RIC Leoben. Sie studierte an der Diplomatischen Akademie Wien und hat einen Master of Science in Umwelttechnik und Internationalen Beziehungen von der Technischen Universität Wien. Anja verfügt über langjährige Berufserfahrung im Bereich internationale Kommunikation und nachhaltige Entwicklung in der Umweltabteilung der UNIDO.

Im Fokus

SAFE Living Lab

SAFE – Sustainable Agriculture and Forestry Experienced konzentriert sich auf die gezielte Vernetzung von Wissenschaft und Gesellschaft. Der Schwerpunkt hierbei liegt auf der Zusammenarbeit, gemeinsamen Gestaltung und gemeinsamen Produktion von Wissen zwischen Forscher*innen, Akteur*innen aus der Industrie, politischen Entscheidungsträger*innen und Praktiker*innen. Um dies zu ermöglichen, wird ein spezieller Rahmen in Form eines Living Labs geschaffen. Ein Living Lab ist eine frei zugängliche Fläche, wo Forschung auf Praxis trifft und Erforschen, Erleben und aktives Begreifen für alle ermöglicht wird. Dazu wird ein etwa 1,5 Hektar großes Gelände der Montanuniversität Leoben in einen Kommunikations- und Wissenschaftsstandort für nachhaltige Technologien rund um die Themen Bodengesundheit, Diversität und Nachhaltige Nutzung von Ressourcen umgewandelt. Dieser Standort eignet sich besonders gut aufgrund seiner Nähe zum neu begründeten Forschungszentrum für Wasserstoff und Kohlenstoff der Universität.
Darüber hinaus bietet das Gelände direkten Zugang zu stark frequentierten Rad- und Wanderwegen und liegt innerhalb des Stadtgebiets von Leoben.