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RESOURCES INNOVATION CENTER LEOBEN

Fostering Innovation Communities in the Raw Materials Field

Das Resources Innovation Center Leoben an der Montanuniversität Leoben beherbergt internationale Beteiligungen der Universität im Bereich der nachhaltigen Forschung, Ausbildung und Industrialisierung. Die Beteiligung mit der alles begann ist das EIT RawMaterials, ein pan-europäisches 125-Partner Netzwerk im Rohstoffbereich, eine sogenannte Knowledge & Innovation Community (KIC) des European Institute for Innovation and Technology. Eine KIC besteht aus einem Konsortium von Industrie, Forschungsinstitutionen und Universitäten, welches gesellschaftliche Herausforderungen in Form von Innovationsprojekten bearbeitet. Besonders im Bereich der Ausbildung sowie in Sustainable Exploration & Mining, Technological Innovation und Recycling ist die MUL hier tätig. Zusätzlich bringt sie sich bei der strategischen Weiterentwicklung der Community mit ein. Ebenfalls von Bedeutung ist die Mitgliedschaft in der EIT Climate-KIC, eine weitere Knowledge & Innovation Community. Im EIT Climate-KIC werden die Themen Urban Transitions und Sustainable Production Systems vorangetrieben, um eine klimaresiliente Gesellschaft zu fördern. Ein zusätzlicher Bereich, der im Aktivitätsportfolio des RIC Leoben aufscheint, ist Sustainable Development, in dem wir uns verpflichten die globalen Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals) der UNO durch vielerlei Initiativen zu erreichen. Eine Schlüsselaktivität in diesem Bereich ist die Implementierung der Ziele im österreichischen Hochschulsektor durch ein gemeinsames Netzwerkprojekt aller Universitäten. Eines haben alle RIC Netzwerkteilnahmen gemein: Sie sind thematisch miteinander verknüpft und ergänzen sich, indem die Resultate die es zu erzielen gilt, allesamt auf nachhaltige Innovation im Ressourcenbereich für eine bessere Zukunft abzielen.

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April 2020 – EnActSDGs

Im Rahmen des Projektes „EnActSDGs“ zielen wir, auf die Verbesserung der Fähigkeiten von Studierenden im Hinblick auf die Erreichung der Nachhaltigkeitsziele im Rohstoffbereich in Österreich und international – vor allem aber in den ESEE Regionen (East and South East Europe) ab. Um dieses Ziel zu erreichen, brauchen wir Sie und Ihre Meinung als ExpertIn. Dafür bitten wie Sie, eine kurze Umfrage zu beantworten. Selbstverständlich werden Ihre Angaben mit höchster Vertraulichkeit behandelt und anonymisiert ausgewertet.
Ihre Meinung kann ein wesentlicher Beitrag zu einer noch hochwertigeren Ausbildung und somit zur Qualitätssteigerung für den gesamten Rohstoffsektor sein. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit das Unternehmen sowohl öffentlich wirksamer, als auch für Studierende zugänglich zu machen, beispielweise mit Vorträgen, Praktika, finanzierten Industrieprojekten oder finanzierten Projekten in der Grundlagenforschung.

Weitere Informationen finden Sie auf folgender Homepage. Dort finden Sie alle notwendigen Informationen wie die DSGVO, Ziele und Zweck des Projektes, als auch die Möglichkeit, sich dem Projekt und dem Netzwerk anzuschließen und somit Informationen über Ergebnisse und Veranstaltungen zu erhalten.

Anna Meyer, BA BA MA

Anna Meyer nimmt im RIC Leoben die Rolle einer Research- und Project Managerin wahr. In ihr Tätigkeitsfeld fallen unter anderem Projektanbahnungen, -beantragungen und -entwicklungen im Rahmen des EIT RM wie auch in anderen Förderschienen mit rohstoffrelevanten Themen. Sie ist die kommunikative Schnittstelle zwischen RIC Leoben, den Lehrstühlen der MUL und dem EIT RM und betreibt aktives Networking, um relevante Partner zueinander finden zu lassen. Ein weiteres Betätigungsfeld von Anna bilden die Sustainable Development Goals. Hier vertritt Anna Meyer die Montanuniversität und das RIC Leoben in der Allianz Nachhaltige Universitäten in Österreich. Ihre Aufgabe ist dort mit anderen Allianzuniversitäten die österreichischen Universitäten nachhaltiger zu gestalten. Der Erfahrungsaustausch und die Ergebnisse dieser Tätigkeit überträgt sie auf die MUL, an der sie eine Green Office Zertifizierung ins Leben gerufen hat und zurzeit an einer CO2-Bilanz arbeitet. Zusätzlich ist sie mit der Organisation der ESEE Dialogue Conference (esee-dc.eu) betraut wie auch zuständig für die Zusammenarbeit mit den EIT RM Partnern in Ost- und Südost Europa.

Anna war während ihres Studiums der Anglistik/Amerikanistik, der Germanistik und der Molekularbiologie als studentische Mitarbeiterin an der Karl-Franzens-Universität Graz in Forschung und Lehre tätig. Daraufhin folgten Auslandaufenthalte in England und Spanien bei denen sie als Sprachlehrerin und Organisationstalent zum Einsatz kam.

IM FOKUS

DIM ESEE – Dubrovnik International ESEE Mining School

Die Hauptziele des Projekts sind der Wissenstransfer sowie die Stärkung von Innovationskapazitäten im Bergbau, im Recycling und in der Abfallentsorgung. DIM ESEE ist ein Projekt im Bereich des Lebenslangen Lernens (Lifelong Learning), welches in enger Kooperation mit Industriepartnern aus allen Ländern des Konsortiums umgesetzt wird.

Während der vier Projektjahre werden folgende zentrale Themen analysiert:

  • 2017: Nachhaltige Abfallwirtschaft mit dem Ziel „Zero Waste“ (Zero waste management)
  • 2018: Intelligenter, untertägiger Bergbau (Deep intelligent mining)
  • 2019: Kleine Bergwerksstandorte (Small mining sites)
  • 2020: Recycling

 

Das Wissen und die Fertigkeiten, die bei der DIM vermittelt werden, zielen darauf ab, die Beschäftigungsfähigkeit von RohstoffingenieurInnen zu verbessern. Langfristig wird das Programm zu einem Anstieg nachhaltiger Aktivitäten im Rohstoffsektor und in der Rohstoffverarbeitung führen, die zu wirtschaftlichem Wachstum und der Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten in den betroffenen Ländern beitragen werden.

 

DIM ESEE

DIM ESEE – Dubrovnik International ESEE Mining School

01/2017 – 01/2021

EIT RawMaterials – Lifelong Learning

MUL, University of Miskolc, University of Belgrade, National Mining University Ukraine, AGH, ZAG, TUKE, UZAG

Lehrstuhl für Bergbaukunde – Ulrike Haslinger

Total: € 485.557

MUL: € 132.762